Voranschlag 2012 definitiv Im Vergleich der Voranschläge 2011 und 2012 ist von tieferen Steuererträgen im Rechnungsjahr sowie den Steuern aus früheren Jahren auszugehen. Die tieferen Erträge sind hauptsächlich auf den Ausgleich der 'kalten Progression' per 2012 (8.5 % der Steuern natürlicher Personen) zurückzuführen. Mehrerträge sind aus den Bereichen Quellensteuern, den Steuerausscheidungen und den Grundstückgewinnsteuern budgetiert. In der Sozialabteilung werden Mehraufwendungen im Bereich der Zusatzleistungen sowie der Sozialen Wohlfahrt erwartet. In der Abteilung Gesundheit und Umwelt entfallen ab Jahr 2012 im Zuge der neuen Spitalfinanzierung die Beiträge an die Spitäler. In der Schule wird mit einer stetigen Steigerung der Anzahl Klassen gerechnet, ebenso belasten die Positionen 'Tagesstrukturen' und 'Sonderschulung' die Rechnung zusätzlich. Weitere relevante Nettoaufwandzunahmen sind bei der Liegenschaftenverwaltung (weiterhin hoher Nachholbedarf im baulichen Unterhalt der städtischen Liegenschaften) sowie bei den Bevölkerungsdiensten (Unterhaltskosten im Frei-/Hallenbad, inkl. Restaurant sowie der Sportanlage Au) zu verzeichnen. Ohne Vornahme zusätzlicher Abschreibungen weist der Voranschlag 2012 einen Aufwandüberschuss von 2.6 Mio. Franken aus. In der Gesamtrechnung (inkl. Abwasser/Abfall) kann das Investitionsvolumen im Verwaltungsvermögen von 13.0 Mio. Franken durch den resultierenden Cashflow (2.7 Mio.) bei weitem nicht aus eigenen Mitteln finanziert werden (Selbstfinanzierungsgrad 21 %). Valentin Perego, Vorstand Finanzen und Liegenschaften Definitiver Voranschlag 2012 Definitiver Voranschlag 2012 (Kurzfassung)
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